Archiv in Kategorie ‘Haltung‘


Es ist besonders wichtig seinen adulten Landschildkröten einen einen Legehügel zur Verfügung zu stellen das die Tiere eine Möglichkeit haben in ihrem Gehege auch Naturnah Eier legen zu können.
Um eine Legenot bei den Weibchen zu vermeiden, oder zu vermeiden das die Gelege einfach warlos im Gehege abgelegt werden sollten wir einen Legehügel anlegen.
Der Legehügel ist karg bewachsen mit Graßbüscheln ect. Die Erde des Hügels besteht aus reiner Gartenerde mit minimalem Humus und Torf Anteil was nur dazu dient die Erde erdfeucht zu halten.
Es sollte als in der Regel dunkler Boden genommen werden der einen geringen Sandanteil aufweist.

Bei der Konsistenz ist darauf zu achten das der Boden fest, aber auch locker grabbar für die Tiere bleibt. Das heist es sollte nie hart wie Beton werden da es den Tieren trotz der Krallen und grosser Kraft nicht gelingen wird die obere Erdschicht auf zu brechen um dann erfolgreich eine Eigrube ausheben zu können.

Von der Oberflächenbeschaffenheit sollte der Legehügel möchlichst glatt sein. Es erleichtert uns zu sehen wo gegraben wurde, denn nix ist schwerer als Gelege zu finden die vor 1-2 Tagen abgesetzt wurden.

Substrate aus Rindenhumus oder Blumenerde kann ich nicht empfehlen da diese Substrate zu locker sind und zu schnell in sich zusammen fallen. Somit ist es den Landschildkröten dann nicht möglich erfolgreich eine Eigrube anzulegen die nicht zusammen stürzt.







Der natürliche Lebensraum

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selbst in diesen steinigen Berglandschaften in Griechenland sind Landschildkröten anzutreffen.
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natürlicher Lebensraum auf Mallorca, auch in solchen weitläufigen Weidewiesen suchen die Tiere nach Futter.

besteht meist aus kalkhaltigem Gestein. Er beschränkt sich meist auf felsige kalkhaltige Landstriche mit für die Landschildkröten
vorteilhaften Temperaturverhältnissen.
Sie leben auf Hügelketten bis hin zu angrenzenden Hochebenen in den Bergregionen.
So kann also der Lebensraum der griechischen Landschildkröten sehr unterschiedlich sein, wobei jedoch alle Regionen eines gemeinsam haben.
Sie bestehen meist aus sehr kalksteinhaltigen kargen Böden in ganztägig besonnten Südlagen.

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Testudo Weibchen bei der Nahrungsaufnahme im Frühjahr, Landschildkröten fressen zu dieser Jahreszeit bevorzugt junge Pflanzentriebe.

Im Frühjahr wird gezielt nach jungen neu treibenden Pflanzen gesucht, diese werden in diesen Monaten bevorzugt gefressen bevor später im Hochsommer zum grossen Teil nur noch sehr faserreiches Heu zur Verfügung steht.







Die Ernährung der europäischen Landschildkröten

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Hier werden eifrig die Blütenblätter eines Apfelbaumes gefressen.

Landschildkröten sind tagaktive Tiere die meist nur vegetarische Nahrung aufnehmen. Der grösste Teil besteht aus
Kräutern und Kräuterheu.
Oft durchstreifen die Tiere im laufe des tages grosse Gebiete im natürlichen Habiat oder auch in grossen Freilandanlagen
und sind mit der Nahrungssuche beschäftigt.
Gefressen werden Löwenzahn, wegerich arten, Stiefmütterchen und vieles mehr. Giftige Pflanzen werden selbst von Jungtieren nicht
angerührt scheinbar ist den Tieren angeboren was fressbar ist und was nicht.
Sie sind dabei immer auf die Sonne angewiesen um sich mit der Kraft der Sonnenenergie auf “Betriebstemperatur” zu bringen.

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Im Schatten von Sträuchern und Büschen wird dann gefressen wenn die Körpertemperatur so hoch ist das die Tiere eine Abkühlung benötigen um nicht zu überhitzen.

Landschildkröten können als wechselwarme Tiere ihre Körpertemperatur nicht selbst erzeugen, sondern müssen diese die jeweiligen
Bedürfnissen durch Ortswechsel von Sonnenplatz und Schattenplatz beeinflussen.
Um die Faserreiche aufgenommene Nahrung richtig verdauen zu können müssen die Tiere eine Durchschnittskörpertemperatur von 25°-30°C halten.
Diese können sie auch durch ein Sonnenbad am Morgen schon erreichen auch wenn die Lufttemperatur deutlich niedriger ausfällt.
Steigen die Temperaturen über 40°C besteht für sie akute Lebensgefahr, durch eingraben ins kühlere Erdreich oder durch aufsuchen von Schattenplätzen
beugen die Tiere einer Überhitzung vor.
Unter 8°C wird der Stoffwechsel langsam herrunter gefahren, geschiet dies über mehrere Tage gehen die Tiere zur Winterstarre über.






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